RW Heerdt — FC Bootsmann

-Es liegt kein Bericht vor-

Rot Weiss Heerdt Düsseldorf — Jörg’s Auswahl

Nach der Winterpause ein erstes Spiel zu bestreiten, macht nie so wirklich viel Spaß. Die Knochen sind steif, das Wetter ist kalt und man sehnt sich zurück in die warme Stube. Da Fußball aber eben draußen gespielt wird, kommen wir nicht umhin, uns doch zu bewegen.

Ein wenig steif war das Spiel von uns auch tatsächlich. Der Gegner – eine Zustammenstellung von Jörg Henessen – hatte gute, junge und pfeilschnelle Leute aufgeboten, die wir nur mit Routine bekämpfen konnten. So fiel dann auch recht schnell das 0:1. Wir dachten, so geht es jetzt weiter. Stattdessen erzielten wir wie aus dem Nichts den Ausgleich. Zunächst dachten alle, Peter wäre der Torschütze, aber sein beherztes Hingehen zum Mann brachte den Gegner zum Eigentor.

Unser Spiel war nicht gerade wirklich ansehnlich und flüssig, das des Gegners eben mehr. Aber auch nicht viel mehr, weil sie ziemlich viele Chancen liegen ließen. Trotzdem schafften sie analog zum ersten Treffer wieder aus großer Entfernung den zweiten Treffer zum 1:2. Bemerkenswert war, dass wir uns nicht hängen ließen und fast postwendend den erneuten Ausgleich durch Sascha erzielten. Aber auch dieses Tor fiel aus dem Nichts. Kurze Zeit später war der Ein-Tore-Abstand wieder hergestellt, kurz vor der Halbzeit fiel dann der 2:3 Siegtreffer.

Das dies der Siegtreffer ist, wurde uns erst nach dem Spiel bewußt. Nach der Halbzeit ging es weiter mit dem Spiel, eigentlich fast nur auf unser Tor. Aber auch der Gegner traf nichts mehr. Die guten Jungs spielten klasse nach vorne, aber sie schafften, auch wegen guter Reflexe von Torwart Bernd, keinen Treffer mehr. So ging das Spiel versöhnlich zu Ende, auch, wenn es Mitte der zweiten Halbzeit etwas ruppiger wurde, da ein wenig Stress von draußen hereingetragen wurde. Aber nach dem Spiel gaben sich alle die Hand und nur das zählt. Wir haben jedenfalls noch ganz viel Luft nach oben…

Rot Weiss Heerdt Düsseldorf — FC Gao

Rot Weiss Heerdt Düsseldorf — Rakete

Das war ein richtungsweisendes Spiel. Dies stand bereits vorher fest und entsprechend angestrengt ging es in die Partie. Und die Partiel hielt, was sie aufgrund der Tabellensituation versprach. Es war ein emotionales und packendes Spiel. Spannung bis zur letzten Sekunde. Rakete war super eingestellt und sehr kampfstark. Dazu gespickt mit einigen großen Leuten, die uns im Kopfball den Schrecken lehrten. Es ging hin und her mit leichtem Übergewicht von Rakete. Dann fiel unsere Führung quasi aus dem Nichts durch Sascha. Dies verlieh uns dann wieder etwas Sicherheit. Leider kassierten wir den Ausgleich vor der Pause und es ging mit einem 1:1 in Halbzeit zwei weiter. Gleiches Spiel, nur, dass wir mittlerweile auf Augenhöhe agierten. Wir hatten unsere Chance, machten sie aber leider nicht rein. Auch Rakete hatte Großchancen, die René -der Spieler des Spiels- aber allesamt festhielt und zunichte machte. So kamen wir dann zum verdienten Führungstreffer und dem etwas glücklichen 3:1, beide durch Dario. Das 2:1 entstand durch eine wunderbare Vorarbeit von Mariusz und Pass auf Dario und das 3:1 war ein etwas verunglücktes Schüßchen, das dem ansonsten fast fehlerlosen Torwart der Rakete durch die Hosenträger rutschte. Dann drehte Rakete wieder auf und zumindest draußen machten wir uns vor Angst, das Ding doch noch irgendwie abgeben zu müssen, fast in die Hose. Nicht unbegründet, wie sich durch den 3:2 Anschlußtreffer beweisen ließ. Ein Unentschieden wäre wie eine Niederlage gewesen, eine Niederlage wäre fatal geworden. Das hätte einen psychischen Knacks gegeben. So wehrten wir uns mit Händen und Füßen und René gegen ein mehrfach drohendes weiteres Tor. Rakete schien blind vor unserem Tor zu sein, wir fanden das sehr gut. Immer wieder Ecken, immer wieder Gefahr und wuselnde Menschenknäuel, immer wieder fand auch der stark ackernde Kevin den Ball und drosch ihn weit weg oder zur nächsten Ecke. Wir überstanden die Schlußphase irgendwie schadlos und freuten uns wie wahnsinnig über diese verdammt wichtigen drei Punkte gegen einen Mitfavoriten und das stärkste Team der Rückrunde. Nur noch zwei!

Rot Weiss Heerdt Düsseldorf — Lokomotive Rheinwiese

Es liegt kein Bericht vor.

Spielszene

Rot Weiss Heerdt Düsseldorf — Dritte III

Das war ein Spiel, wo wir nicht viel zu melden hatten. Bis zur 1:0 Führung ging es etwas und es funktionierte auch etwas. Danach jedoch überließen wir dem starken Gegner komplett das Spiel. Es fing damit an, dass wir beim Aufbau bereits massiv vom Gegner gestört wurden, womit wir überhaupt nicht gerechnet haben und auch nicht mit klarkamen. Was wir auch machten, es war immer ein Fuß oder ein Körper des Gegners dazwischen. Die Dritte spielte mit absolut robusten Einsatz, ohne dabei jedoch unfair zu sein. So schnürten sie uns in der ersten Halbzeit in unserer Hälfte ein und ließen uns nicht mehr über die Mittellinie entkommen. Zwar kamen wir mit einem schönen Tor von Mariusz vor dem Wechsel noch einmal heran, aber das Feuer loderte leider nicht weiter. Bezeichnend war dann das Bild, das sich bot, als die Dritte recht früh wieder aus der Kabine kam und wir noch nicht wieder zurück auf dem Spielfeld waren. Die Dritte hatte Biss, wollte weiter machen, wir leckten hingegen Wunden. Hoffnung keimte noch einmal auf, als wir den 3:5 Anschluß schossen, aber auch dies war nur ein Strohfeuer. Diesem Gegner waren wir nicht gewachsen. Was wir auch versuchten, es ging schief. Pässe wurden versiebt und Bälle einfach weg gedroschen und damit verschenkt. Die Dritte, in Bestbesetzung angetreten, war die ganz klar bessere Mannschaft. Wir bleiben weiter an der Spitze, es wird aber enger. Weiter konzentrieren und die nächste Hürde nehmen, das ist das, was wir nun machen müssen.

Halbzeitbild
Dritte will weitermachen, komme, was da wolle!
Leere Hälfte
Wir versteckten uns noch in der Kabine!

Rot Weiss Heerdt Düsseldorf — Schwarz Weiss Bilk

Ein Spiel wie aus dem Lehrbuch. Wir waren jederzeit Herr der Lage, nur mit unseren Chancen gingen wir wieder etwas fahrlässig um. Ansonsten paßte alles, wie es sein sollte. Die Laufbereitschaft war da, jeder rackerte für den Anderen mit, wir waren immer spielbestimmend. Spieler des Spiels, trotz wieder einmal zu viel Schreierei gegen Mitspieler, mit drei Toren und zwei Assists war Mariusz. Erfreulich war das gute Händchen beim Auswechseln. Joker Igor erzielte kurz nach seiner Einwechslung das 4:0. Das freut mich für den Jungen, der gerade seine Verletzung hinter sich gebracht hat. Ansonsten hat das Turnier mit dem dreitten Platz und die anschließende Kümmerlingparty keine Einschränkung dargestellt sondern wirkte eher beflügelnd. Weiter so, das nimmt schon Formen an, bitte nicht nachlassen.

Rot Weiss Heerdt Düsseldorf — Cosmos Düssel ’77

Das Spiel verlief etwas seltsam. Zwar hatten wir jederzeit den Zugriff auf das Spiel, allein die Treffer fehlten. Die Chancen dazu versemmelten wir haufenweise. Den schönsten „Versemmler“ hatte Jörg Hennessen, der einen schönen Schlenzer aus etwa acht Meter Entfernung setzte und dieser hüpfte sehr schön anzusehen noch auf das obere Netz. Trotzdem schafften wir zur Hälfte noch das 2:0. Bis dahin waren wir auch hinten nicht unbedingt sicher und es drängten sich Befürchtungen auf, dass der Gegner seinen Nutzen daraus ziehen würde. Dies geschah nicht. Nach der Pause stellten wir um und Kevin ins Mittelfeld und beorderten Roger ins Abwehrzentrum. Damit lief es besser und wir standen hinten damit sicher. Nur um klar zu stellen, Kevin war keinesfalls ein Sicherheitsproblem, die Umstellung paßte besser zu der Ausrichtung des Gegners. Chancen wurden wieder viele produziert, Tore kamen nur nach und nach. Die 100%-Chancen reichten am Ende für mindestens drei Spiele. So erzielten wir in den letzten Minuten noch einige Tore, mußten aber noch einen wohl berechtigten Elfer hinnehmen, der Ralf im Tor leider das Zu-Null-Spiel raubte. Vom Ergebnis her hui, der Gegner hätte – auch nach eigener Aussage – höher besiegt werden müssen. Es ist immer Luft nach oben 😉

Rot Weiss Heerdt Düsseldorf — FC Büderich AH

Das ganze Spiel über waren wir eigentlich federführend und die bessere Mannschaft. Wir schafften es jedoch nur, ein Tor zu erzielen. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, weil zwei Tore von Büderich aus blöden Situationen resultierten. In beiden Szenen rutschen jeweils Norman und Ralf weg und machten damit das Tor auf. Riesenpech!

Rot Weiss Heerdt Düsseldorf — Papa Kowolls Letzter Wille

Das Spiel, auf das wir nie wirklich Zugriff gehabt haben, sollten wir schnell abhaken. Nach einer halben Stunde stand es bereits 0:2. Bis dahin geschah uns das, was für das ganze Spiel symptomatisch sein sollte. Fehlpässe, lange Dinger, Löcher im Mittelfeld und ein Gegner der uns immer einen Schritt voraus war. Daran änderte sich auch nichts, als wir durch ein herrliches Tor von Andi Seifert – super schön geschlenzt ins obere rechte Eck mit Touchierung der Latte – wieder dachten, wir kämen ins Spiel. Auch der Ausgleichtreffer von Dario täuschte über den Spielverlauf hinweg. Kurz darauf kam das 2:3 als quasi direkte Antwort. Und so ging es weiter. Wir liefen uns zwar die Lunge aus dem Hals, aber immer nur dem Gegner hinterher. Es klappte nichts. So fingen wir uns die Treffer 4 und 5. Der 6. Treffer fiel exemplarisch für das ganze Spiel indem zwei Gegner gegen drei von uns anrannten, flankten und auch noch der eine in der Mitte kläglich freistand und den Ball zum 2:6 Endstand einköpfte.

Vergessen, konzentrieren, neu machen, gut machen! Montag gegen Lok Rheinwiese sieht das schon wieder anders aus.