Kategorie: Mannschaftstouren

Wunderschöne Mannschaftstour nach Thessaloniki

 

Thessaloniki von oben

Zunächst muß man sagen, haben wir ordentlich Glück gehabt, dass Griechenland „offen“ war und wir fliegen durften. Es hat auch alles gut geklappt, wenn es auch in Teilen etwas spooky war und eher surreal erschien, was die Auslastung des Flughafens und andere Einschränkungen wegen des Corona-Mists anbelangte.

Die einzigen Einschränkungen, die wir hatten, waren dann auch nur eine Maskenpflicht in Gebäuden und eine Sperrstunde um 24:00 Uhr in Thessaloniki. Diese füllten wir dann mit Happenings vor unserem Hotel und dem Einkauf von Flaschenbier in einem gegenüber liegenden Späti.

Gelebt haben wir wie die Könige. Soviel habe ich meinem Leben noch nicht gegessen, es war Wahnsinn! Dafür einen lieben Dank an Panu, der alles möglich gemacht hat. Ohne Panu wären wir aufgeschmissen gewesen. Er hat durch seine Kontakte Türen für uns aufgemacht, die sonst für uns verschlossen geblieben wären. Außerdem waren er und seine Freunde wie „Doris“ Rula und der Busfahrer immer bestrebt, uns das Beste zukommen zu lassen. Die Stunden an den schönen Stränden mit einem legendären Beachvolleyballspiel bleiben unvergessen und auch das Essen im Hafen von Kavala wird sich uns einprägen. Danke Panu!

Aber auch bei Klaus müssen wir uns bedanken, der mit Engelsgeduld alle Umbuchungshindernisse und Flughafenwechsel umschifft und uns einen perfekten und sicheren Reiseablauf beschert hat, das war wirklich nicht einfach. Schade war nur, dass ein Teil von uns aufgrund der Reisebeschränkungen im Flugplan der Airlines nicht mitfahren konnte, das muß nächstes Jahr anders werden, wir haben Euch vermißt!

Überhaupt mehren sich die Stimmen, die gerne wieder nach Thessaloniki möchten. Die Stadt mal im Nicht-Corona-Modus zu sehen hat etwas Besonderes, weil das Nachtleben dort sehr ausgeprägt ist, das Wetter mitspielt und die Lebensweise einfach schön ist.

 

Mannschaftstour nach Hamburg

Hamburg, unsere Perle. Nachdem wir bereits einmal dort waren, machten wir uns im Morgengrauen des 23.10.2015 zum zweiten male mit dem ICE auf, die Reeperbahn zu erobern. Wiederbewaffnet mit etlichen Dosen Bier und sonstigen Scheußlichkeiten ging es zum Treffpunkt um 07:10 Uhr unter der Anzeigetafel des Düsseldorfer Hauptbahnhofes. Unbestätigten Meldungen zufolge will die Stadt dort demnächst eine Gedenkplakette für uns anbringen.

Nachdem ich die Reisebüroangestellte, die uns das frühe Treffen eingebrockt hat, im Gedanken oben an der Tafel festband, ging es dann zum Gleis Neundreiviertel. Der Zug fuhr ein und ganz Eilige von uns stellten fest, dass der gebuchte Wagen Nummer 8 das Bordrestaurant war. Auf Nachfrage wurde uns gesagt, dies sei ein Ersatzzug und es gebe keine Reservierung mehr. Also, mit 17 Mann auf die Suche nach freien Plätzen. Tzänk ju for träwelling wis Deutsche Bahn. Nur in Münster gab es ein kleines Wortgefecht mit rebellischen Reservierungsinhabern. Diese Schlacht gewannen wir aber, da wir betrunkener waren.

Abends gab es ein Happening mit einem Kiezführer, das ca. 3 Stunden dauerte. Jedenfalls wissen wir nun, in welchen Lokalitäten die Schwänze an der Wand hängen und auf welchen Gynäkologenstühlen Roland demnächst zur Mandeluntersuchung Platz nehmen kann. Der Abend, zumindest für Einige, klang dann bis halb vier am Millerntor in der Kneipe Zwick mit Live-Rockmusik musikalisch aus.

Am nächsten Morgen ging es dann auf hohe See und Käpt’n Blaubär blies zur großen Hafenrundfahrt. Da niemand über Bord ging oder in einer Telefonzelle festsaß, trafen wir uns später zum Fußball wieder im Zwick und noch viel später ging es zum Hans-Albers-Platz und den dort ansässigen Irish Pubs bei Live-Musik und viel Bier.

Am nächsten Morgen Treffpunkt Landungsbrücken und ein Absacker bei Labskaus, Bier und einem Stader Shanty-Chor, der uns einschlägige Seemannsmusik um die Ohren haute. Im Zug, auf jetzt reservierten Plätzen, war es sehr ruhig und allen standen die Anstrengungen der letzten Tage ins Gesicht geschrieben. Alle kamen gesund aber müde wieder zu Hause an und freuen sich schon wieder auf die nächste Tour 2016. Den Organisatoren, Ralf und Klaus, vielen Dank für ihre Mühen und die tolle Tour.

Mannschaftstour nach Würzburg

Punkt acht Uhr war Treffpunkt unter der Anzeigetafel des Düsseldorfer Hauptbahnhofes. Zahlreiche Teilnehmer, 13 an der Zahl, waren pünktlichst erschienen. Bewaffnet mit wenigen Lebensmitteln, aber dafür umso mehr Alkoholika, nahmen wir den etwas verspäteten ICE nach Würzburg. Die angenehme Fahrt vetrieben wir uns mit allerlei Blödsinn, eben wie immer. Lest einfach weiter…

In Würzburg angekommen, ging es erst einmal zu einer Lokalität, die in der Nähe unseres Hotels lag und die nicht schnell genug vor uns schließen konnte. Ein paar zerbrochene Gläser und Flaschen später machte die Lokalität dann doch zu und wir gingen erst mal in unser Ibis-Hotel zum Ausruhen. Dann trafen wir uns um 17:00 Uhr mit unserer Stadtführerin Ina auf der bekannten Brücke, die an Prag erinnert und deren Namen mir nicht mehr einfallen will. Die Führung war sehr interessant und nett geleitet und nicht so anstrengend, wie vergangene Führungen in anderen Städten. Danach alle Mann zum Essenfassen am alten Kran. Fußball spielte an diesem Abend keine große Rolle, da die Begegnung nicht wirklich spannend war.

Frank, ein alter Würzburger Kollege von Andi Seifert, stieß dann im Kran zu uns und nahm uns unter seine Fittiche. Als Würzburger Jung wußte er natürlich, wo man hingehen kann. So zog es uns zunächst zum Irish Pub, aber hier war wenig los. Eine Rolle sollte er am nächsten Tag spielen. Wir gingen dann in eine kleine Kellerspelunke und von dort aus ums Eck in den Nachtwächter, wo uns, zumindest einen Teil von uns, super Musik und eine ähnlich miefig-mufig-coole Atmosphäre wie in unserer heimischen Zwiebel empfing. Bekanntschaften schlossen wir zu hauf und so ließen wir uns noch von einigen Studentinnen dazu überreden, einen Absacker-Weinchen in der hiesigen WG zu nehmen. Ein paar Stunden und diverse Diskussionen über Männerlosigkeit später waren wir dann gegen 05:15 Uhr im Hotel zurück.

Keine Müdigkeit vorschützend  war bereits um halb elf wieder Treffpunkt zur Fahrradrundfahrt. Auch diese war nicht besonders anstrengend aber belebend. Derbytime war dann im Anschluß, aber mit dem gesamten Spieltag ziemlich langweilig anzuschauen. Ich dachte persönlich, dass ich den Abend nicht lange überleben werde und hätte es am liebsten dem selig auf der Bank der Skybar eingeschlafenen Christian gleichgetan, hielt aber die quälende Müdigkeit aus. Nach dem Fußball ging es in den Irish Pub. Und hier schließt sich der Kreis wieder. Ein paar Jungs von uns waren schon dort und reservierten die Plätze. Als wir ankamen war nichts los und einige wollten schon wieder weiterziehen. Um 21:00 Uhr war jedoch Livemusik mit Kevin angekündigt. Dann trat Kevin auf und unsere Würzburger Freunde, mittlerweile waren es zwei, stießen wieder zu uns und penetrierten Kevin so stark mit ihren Kickers-Fangesängen, dass dieser immer wieder genötigt wurde, sein Konzert zu unterbrechen und mit uns und unseren Würzburgern zu interagieren. Die Stimmung wurde einzigartig, Kevin lief zur Hochform auf und wir gaben immer Feedback. Es war glaube ich 2:00 Uhr, als Kevin aufhörte zu singen. Ein verdammt schöner Abend mit einer unglaublichen Atmosphäre, an dem ich immer noch zehre. Dann gings noch einmal kurz in den Nachtwächter, dann ins Hotel.

Ausschlafen bis 11:30 Uhr war angesagt, was mich sehr freute. Um 13:30 Uhr fanden wir eine Skybar in der Nähe des Bahnhofs und schauten das Spiel von Fortuna gegen die leeren Dosen aus Leipzig und fuhren dann mit dem ICE nach Hause. Eine wunderschöne und harmonische Tour mit zwei tollen atmosphärischen Abenden! Vielen Dank an die Organisatoren, es hat alles wieder bestens geklappt und war super organisiert. Schön war es auch mit Olver Benkau, den viele sicherlich als Wirbelwind von Rheinland kennen werden und der von nun an für uns gegen die Kugel treten wird. Ein klasse Typ, der bestens zu uns paßt. Noch einmal herzlich willkommen.

Mannschaftstour Nach Trier

Dies war wohl die harmonischste Tour, die wir je gemacht haben. Los ging es, diesmal nicht zu nachtschlafender Zeit, um 09 Uhr mit dem bekannten Treffpunkt unter der Anzeigetafel des Düsseldorfer Hauptbahnhofes. Eingedeckt mit Bier aller Geschmacksrichtungen zogen wir dann los.

Aber, welch Schreck, die meisten waren wohl auf eine mehrstündige Zugfahrt eingestellt, die die 7 Stunden glatt überschreiten würde. Alle hatten für die knapp drei Stunden viel zu viel Alkohol dabei. Also, gebunkert in der Minibar für die Heimreise. Dass wir die Dosen und Flaschen nicht brauchen würden, war klar, weil wir uns erstmal an den einheimischen Getränkebuden versorgten, die mal wieder den Umsatz ihres Lebens machten.

Danach ging es zur Kofferabgabe ins Hotel mit späterem Treffpunkt an der nicht weit davon gelegenen Porta Nigra und zur vereinbarten Stadtführung. Dabei lernten wir von Lydia, unserer Eingeborenen, dass die Trierer sehr Köln-affin sind, was uns natürlich gar nicht schmeckte. Aber, wir lernten auch, dass die Römer große Bauherren waren und prächtige Bauten in der Stadt, die ja die Älteste Deutschlands ist, hinterließen. Außerdem waren da noch die pösen Franken, die immer alles verwüsteten.

Egal, Historie macht Durst und so waren nicht Wenige froh, dass die Führung für den Freitag ein Ende und wir Feierabend hatten. Fußball wurde ja auch noch gespielt. Nicht von uns, aber von der 1. und 2. Bundesliga, die wir uns gemeinsam im Bitburger Brauhaus bei gleichnamigem Bier anschauten. Dieses Brauhaus war der Ort, an dem wir uns die meiste Zeit der Tour aufhalten sollten. Und der, der am meisten kosten würde. Aber, das war jetzt noch nicht absehbar.

Nach vielen Bieren und gutem Essen kamen wir auf die Idee, die Location zu wechseln. Also machten wir uns auf in die nächstgelegene Disco, die wir am Domplatz im Toni’s fanden. In stilvollem Kellergewölbe wurde getanzt und erstmal testeten wir eindringlich das, was die Bar hergab. Bis für Ricki dieser bislang vergnügliche Abend jäh vorbei war. Plötzlich wurde er von jemandem von hinten gepackt und des sich übergebens auf der Tanzfläche bezichtigt. Dass es sich bei dem Angreifer um einen Security-Penner handelte, war auf den ersten Blick nicht erkennbar. Der Typ packte Ricki so fest am Arm, dass dieser am nächsten Tag ein Riesen-Hämmatom vorzeigen konnte. Auf Ricki’s Beteuerung, dass er nichts mit der Kotzerei zu tun hat, wurde gar nicht eingegangen. Er wäre gesehen worden, einen Zeugen konnte oder wollte der freundliche Penner nicht bennenen, sprechen konnte ES anscheinend nicht wirklich. So kam es dann, dass Ricki und ich das Etablissement verließen und uns in Richtung Hotel aufmachten. Für das Protokoll: Ricki hatte nicht gekotzt, man kann es ihm getrost glauben.

Am nächsten Tag trafen wir uns mit unserer Eingeborenen Lydia an der Fahrradverleihstation, um für etwa 2 Stunden die Innenstadt von Trier per Velo zu erkunden. Also ging es zu diversen römische Orten, die überall in der Stadt zu besichtigen sind. Von einem ausgegrabenen Römerbad über Schürfstellen des roten Sandsteines, mit dem viele Gebäude gebaut waren, bis zum Amphietheater, in dem die Römer und die Trierer den Daumen hoben oder senkten. Abschluß war dann in der Basilika mit der späteren Abgabe der Fahrräder.

Dann war Sportzeit in Form von 2. und 1. Bundesliga, dem Topspiel der 1. Bundesliga um 18:30 und dem anschließenden Boxkampf Klitschko’s, den man wahrlich nicht als solchen bezeichnen konnte. Und wo? Genau, im Bitburger Brauhaus, wo wir später rekapitulierten, etwas mehr als 8 Stunden bei Wurst, Bier und Cocktails Aufenthalt gehabt zu haben. Der Abend klang dann für Einige im Irish Pub und in der Disco aus.

Am nächsten Tage kurz im Brauhaus getroffen und 2. Liga geschaut, gefrühstückt und ein paar Biere weggezogen, von der super niedlichen und sehr netten Kellnerin verabschiedet und dann ging es wieder Richtung heimischer Gefilde, die wir nach ca. 3 Stunden erreichten. Alles in allem eine sehr gelungene Tour ohne Streitereien und mit viel Harmonie. Danke an die Organisatoren Ralf und Klaus für die klasse Organisation.